Deutscher Kinderschutzbund e.V.Kreisverband Göttingen


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Weltkindertag 2017 am 20. September

Aktion des Dt Kinderschutzbundes Göttingen

von 10.30 Uhr bis 14 Uhr


am 20. September 2017, dem diesjährigen Weltkindertag wird der Dt Kinderschutzbund Göttingen von 10.30 Uhr bis 14 Uhr mit einer Aktion rund um die Rechte von Kindern am Kornmarkt präsent sein.

Die Kinderrechte wurden 1989 von den Vereinten Nationen verabschiedet und seitdem in vielen Ländern in ihre Verfassungen übernommen. In Deutschland scheiterte dies bis heute am Widerstand einzelner Parteien. Das soll sich ab 2017 ändern. Es ist jedoch zu vermuten, dass es große Unterschiede bei den Vorschlägen zur Formulierung geben wird, je nachdem welche Partei den Gesetzesvorschlag einbringen und darüber entscheiden kann. Damit steht und fällt auch die Klarheit und Durchsetzbarkeit mit der sie Eingang ins Grundgesetz finden.

Sichtbar wird dadurch auf jeden Fall, dass Kinder nach wie vor eine zu geringe Lobby haben. Verschiedene Organisationen in Deutschland, darunter auch der Dt Kinderschutzbund, sind angetreten, die Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen von allen Kindern zu verbessern.

In Göttingen wie auch überregional hat sich der Kinderschutzbund für die Position der verschiedenen Parteien interessiert. „Was haben sich die Parteien für die nächsten vier Jahre vorgenommen, um mehr Chancengleichheit für Kinder in Deutschland zu erreichen?“ ist die grundsätzliche Frage, wenn es darum geht, die Situation von Kindern und vor allem von Kindern aus weniger wohlhabenden Familien zu verbessern.

Werden alle Schulen mit Sozialarbeitern ausgestattet? Soll es Lehrmittelfreiheit weiterhin nur eingeschränkt geben? Wissen Politiker, wie schwierig es ist für Familien, bezahlbaren Wohnraum zu finden und vor allem, wollen sie daran etwas ändern? Am Infostand des Kinderschutzbundes in der Göttinger Innenstadt sind die Antworten von sieben großen und kleinen Parteien bzw. ihren Vertretern auf unsere Fragen zu Kindern und Gesundheit, Bildung, Armut, etc. aufgelistet.

Für kleinere Besucher gibt es die Möglichkeit ein Kinderrechte Quiz mitzumachen.

DKSB Göttingen

Tel. 0551-7709844

 

 

Starke Eltern - Starke Kinder®

Der Elternkurs des Kinderschutzbundes beginnt voraussichtlich
am Donnerstag, 24. August um 19.30 Uhr

Eltern, die sich vorab über den Kurs informieren möchten:
Infoveranstaltung am 10. August um 19.30 Uhr nutzen

 

Es gibt zwei Dinge, die wir unseren Kindern mitgeben sollten: Wurzeln und Flügel. So richtig dieser Satz von Goethe ist, die Umsetzung ist nicht immer leicht. Wer kennt das nicht, sich als Mutter oder Vater rat- und hilflos zu fühlen? Der Elternkurs "Starke Eltern - Starke Kinder" bietet Unterstützung für Eltern im Alltag mit ihren Kindern und hilft sicherer zu werden im Umgang mit schwierigen Situationen.

 

Wie komme ich mit meinem Kind ins Gespräch? Wie vermittle ich Regeln, so dass sie verstanden und eingehalten werden? Wie lösen wir in der Familie Konflikte? Der Kurs vermittelt Informationen und unterstützt Eltern, alte Erziehungsmuster abzuwandeln und neue Ideen auszuprobieren. In Befragungen äußern Kinder, dass sie ihre Eltern nach dem Kurs gelassener und ruhiger erleben.

Rückfragen zur Infoveranstaltung sowie Anmeldungen zum Kurs richten Sie bitte an den Kinderschutzbund Göttingen, Nikolaistraße 11, Tel. 7709844.

Termin Infonachmittag: Donnerstag 10.8.2017, 19.30 Uhr
Ort: Kinderschutzbund Göttingen, Nikolaistraße 11, Göttingen, Tel. 7709844

 

 

 

 

Starke Eltern - Starke Kinder®

Infoveranstaltung zum Elternkurs des Kinderschutzbundes Göttingen am 15. Juni um 19.30 Uhr

Es gibt zwei Dinge, die wir unseren Kindern mitgeben sollten: Wurzeln und Flügel. So richtig dieser Satz von Goethe ist, die Umsetzung ist nicht immer leicht. Wer kennt das nicht, sich als Mutter oder Vater rat- und hilflos zu fühlen? Der Elternkurs „Starke Eltern – Starke Kinder“ bietet Unterstützung für Eltern im Alltag mit ihren Kindern und hilft sicherer zu werden im Umgang mit schwierigen Situationen.

Wie komme ich mit meinem Kind ins Gespräch? Wie vermittle ich Regeln, so dass sie verstanden und eingehalten werden? Wie lösen wir in der Familie Konflikte? Der Kurs vermittelt Informationen und unterstützt Eltern, alte Erziehungsmuster abzuwandeln und neue Ideen auszuprobieren. In Befragungen äußern Kinder, dass sie ihre Eltern nach dem Kurs gelassener und ruhiger erleben.
Der Infoabend zum Elternkurs ist kostenlos. Rückfragen zur Infoveranstaltung sowie Anmeldungen zum Kurs richten Sie bitte an den Kinderschutzbund Göttingen, Nikolaistraße 11, Tel. 7709844 oder post@kinderschutzbund-goettingen.de.

Termin Infonachmittag: Donnerstag 15.6.2017, 19.30 Uhr
Ort: Kinderschutzbund Göttingen, Nikolaistraße 11, Göttingen, Tel. 7709844

 

 

 

 

Erfolgsfaktoren für Netzwerke Früher Hilfen

Impulsvortrag von Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes

Fachforum Frühe Hilfen

am 17. Mai um 14 Uhr im Ratssaal im Neuen Rathaus Göttingen

 

Kommunen und Regierungen planen häufig in Vierjahreszyklen. Eine darüber hinausgehende, langfristigere Planung, würde die Chance vergrößern, dass das 'Richtige' für Kinder und ihre Familien getan werden würde.

Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes, wird von seinen Erfahrungen im Bereich der Frühen Hilfen berichten. Das Fach- und Praxiswissen, das er vermitteln wird, hat er sowohl als Bürgermeister einer Kommune im Ruhrgebiet erworben und getestet, als auch als langjähriger Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes. In seiner Funktion als DKSB Präsident sind es vor allem Lobbyarbeit auf politischer Ebene, die für ihn bedeutet, dass die Rechte und Bedürfnisse von Kindern in Deutschland nicht nur mehr Beachtung finden, sondern auch, dass ihnen mehr entsprochen wird.

Als reiche Industrienation ist Deutschland nach wie vor weit davon entfernt, ein gutes Land für alle Kinder zu sein. Nach wie vor haben die finanziellen und Bildungsressourcen von Familien mit Kindern einen zu großen Einfluss darauf, welche Chancen Kinder haben. Psychische Probleme, soziale Ausgrenzung oder Wohlstandsvernachlässigung machen auch vor gut situierten Familien keinen Halt. Wer möchte, dass Kinder sich gemäß ihren Potentialen entwickeln können, hat noch viel zu tun.

Eine wesentliche Verbesserung kann und soll durch die sehr frühzeitige Unterstützung von Familien erreicht werden - sofern die Umsetzung von den landauf landab unterschiedlichen Konzepten für Frühe Hilfen gut gelingt. Mit der Änderung des Bundeskinderschutzgesetzes im Jahr 2012 wurde die Unterstützung von Familien von Anfang an, d. h. schon ab der Geburt eines Kindes bzw. ab der Schwangerschaft als Pflichtaufgabe den kommunalen Jugendämtern übertragen.

Dass dies auf ganz unterschiedliche Art und Weise umgesetzt werden kann, wird deutlich, wenn man das Konzept der Frühen Hilfen in Herrn Hilgers Heimatgemeinde Dormagen mit dem in Göttingen und anderen Kommunen vergleicht. Worin die Erfolgsfaktoren begründet sind, weshalb bspw. die Dormagener Inobhutnahmen durch deren Konzept der Frühen Hilfen gesunken sind, ebenso wie die Jugendlichenkriminalität, wird Thema des Vortrages werden.

Aus Sicht des Kinderschutzbundes ist zu hoffen, dass die Ideen in Göttingen auf fruchtbaren Boden fallen. Bereits vor einigen Jahren hat Herr Hilgers durch einen ähnlichen Vortrag die Diskussion um die Frühen Hilfen in Göttingen befruchtet.

Interessierte Göttinger Bürger sind am 17. Mai um 14 Uhr im Göttinger Rathaus zum Vortrag von Heinz Hilgers eingeladen.

 



 Unterstützung für Eltern:
„Starke Eltern - Starke Kinder“

Elternkurs des Kinderschutzbundes Göttingen

Am
 
24. Mai 2017 um 19:30 Uhr

findet im ev. Familienzentrum Landwehrhagen ein
Elternkurs statt. Der erste Termin ist gleichzeitig ein Info-Abend.
Der Kurs zeigt Wege auf, eine förderliche, gute Haltung in Ihrer Aufgabe als Eltern einzunehmen. Er lädt ein, sich auf Ihre Stärken zu besinnen und auf die Werte, die Sie an Ihre Kinder weiter geben wollen. Eltern werden im Kurs in
ihrer Erziehungsaufgabe unterstützt und entlastet. Alte Erziehungsmuster
können abgewandelt und neue Ideen übernommen werden. Sie lernen Methoden und Werkzeuge kennen, mit denen Sie sich selbst und Ihren Kindern gerecht werden können.

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Die Kosten für
den Kurs werden vom Landkreis Göttingen übernommen. Lediglich für
Kopierarbeiten wird eine geringe Unkostenpauschale erhoben.

Die Veranstaltung wird gefördert vom Land Niedersachsen und dem Landkreis Göttingen.

 

Gartenstr. 23A 34355 Staufenberg/Landwehrhagen
Telefon: 05543-3141 Fax: 05543-3141
E-Mail: Familienzentrum.Landwehrhagen@evlka.de

 

 

7.4.2017

Kinderrechte endlich ins Grundgesetz!

Die UN-Kinderrechtskonvention ist am 5. April vor 25 Jahren in Deutschland ratifiziert worden. Sie schützt Kinder ausdrücklich vor Gewalt, Willkür, Ausgrenzung und Benachteiligung und sie fordert ihre angemessene Beteiligung, Chancengleichheit und die Unterstützung ihrer Entwicklung unabhängig von ihrer Herkunft, Religion und Hautfarbe.
Eine Aufnahme ins Grundgesetz dieser Rechte wird nicht von allen Parteien unterstützt. Bundesjustizminister Heiko Maas und Familienministerin Manuela Schwesig haben anlässlich des 25. Jahrestages die Stärkung der Kinderrechte und ihre Aufnahme ins Grundgesetz gefordert.
Der Kinderschutzbund Göttingen, wie auch der Landes- und Bundesverband des Kinderschutzbundes, der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V., UNICEF und viele weitere Organisationen und Einzelpersonen begrüßen diesen Vorstoß von Bundesjustizminister Heiko Maas, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.
In einer Presseerklärung des Kinderschutzbundes Niederachsen heißt es „In Niederachsen haben wir es bereits geschafft, Kinderrechte in der Landesverfassung zu verankern. Es wird Zeit, dass der Bund ebenfalls die besondere Verantwortung für Kinder in die Verfassung aufnimmt“, (Johannes Schmidt vom DKSB).
Weiter heißt es: Kinder sind eigenständige, gleichberechtigte Persönlichkeiten, welche einen Anspruch auf Individualität haben, [sie sind] keine „Rechtsobjekte“. Sie sind Träger von Grundrechten und nicht Gegenstand von Rechtsausübung. Die explizite Verankerung von Kinderrechten würde dies verdeutlichen und gleichzeitig ein positives Signal in die Gesellschaft senden.
Wenn Kinder als eigenständige Rechtsträger anerkannt werden, dann müssen ihre Rechte und Interessen verbindlich in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einbezogen werden. Das gelte in allen Lebensbereichen vom Sozialsystem über Stadtentwicklung bis hin zu Bildung und Teilhabe.
Der Forderung nach Chancengleichheit und Anti-Diskriminierung muss in einem reichen Land wie Deutschland vor allem auch im Hinblick auf die Einkommensunterschiede der Eltern und der ungleich verteilten Ressourcen für die Kinder Nachdruck verliehen werden. In einer Gesellschaft, in der fast alles über Verträge und Gesetzt geregelt wird, muss auch für Kinder gelten, dass ihre Rechte gesetzlich verankert sind.

Kinder sind wichtig, sie sind unsere Zukunft!